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Vom Molenfeuer Warnemünde, dem Gespensterwald und Steilküsten bis Travemünde

Molenfeuer Warnemünde mit Wellen

Diese Woche waren wir am Molenfeuer Warnemünde, dem Gespensterwald Nienhagen, an wunderschönen Steilküsten und Travemünde.

Warnemünde und das Molenfeuer 

Warnemünde – ein ehemaliges Fischerdorf ist heute ein modernes Ostseebad und trägt den Titel „Staatlich anerkanntes Seebad“. Die Hafenstadt ist nicht nur bekannt für ihren Hafen, sondern auch für ihre lange Strandpromenade. In der Nähe des Hafen trifft man auf den Alten Strom, einen von Geschäften und Fischerbooten gesäumten Kanal. Auch gilt Warnemünde als Geburtsort des Strandkorbes. Bekannte Sehenswürdigkeiten sind unter anderem der Leuchtturm neben dem markanten Teepot, der Fischmarkt, die 500 Meter lange Mole und vieles mehr.

Das Molenfeuer sind zwei kleine Leuchttürme auf der West- und Ostmole von Warnemünde. Das aktive Westmolenfeuer ist ein grün-weißer Stahlturm der 1998 auf einen neuen Arm des Molenkopfes umgesetzt worden ist. Das Ostmolenfeuer ist ein weiß-roter Turm der zeitgleich mit dem Westmolenfeuer errichtet wurde. 

Geparkt haben wir auf dem Parkplatz Mittelmole (Koordinaten N:54.1778535 – E: 12.0898188). Von hier aus ist man nach ca. 15min. am Molenfeuer Warnemünde

Nachdem wir einen ordentlichen Sturm an diesem Tag hatten, hat sich dieses Wetter als sehr gut erwiesen um dort zu fotografieren.

Molenfeuer Warnemünde mit Wellen

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Der Gespensterwald von Nienhagen

Im „Nienhäger Forst“, einem ca. 180h großen Mischwaldstück in dem der Granitzbach läuft befindet sich der Gespensterwald, welcher seinen Namen aufgrund seiner 90-170 Jahre alten Buchen, Eichen, Hainbuchen und Eschen, die durch den ständigen Wind und der salzigen Seeluft kahl und „gespenstisch“ verformt  wurden. Der naturbelassene Gespensterwald selbst befindet sich auf dem ca. 100m breiten und 1,3km langen Küstenwaldstreifen an der Steilküste von Nienhagen. Wenn einheimische von diesem magischen Ort sprechen hört man sie oft sagen „Wo der Wind das Gras mäht“, diese Aussage kommt daher, dass die gebogenen Gräser des Waldes durch den ständigen Wind so aussehen als seien sie immer gleich lang. 

Geparkt haben wir auf dem „Waldparkplatz“ des Forstamtes Bad Doberan (Koordinaten N:54.09283 – E:11.56345). Gleich ein kleiner Hinweis von unserer Seite: unser Navi wollte uns von der Doberaner Straße links in die Waldstraße abbiegen lassen, jedoch ist dieser Teil der Waldstraße nur für Fußgänger und Fahrradfahrer. An den Parkplatz sind wir von der Doberaner Straße kommend gleich nach einem großen Parkplatz (noch vor der Waldstraße) links abgebogen (Richtung Altes Forsthaus-Ferienanlage) über diese Straße erreicht man den Waldparkplatz nach ca 400m. 

Vom Parkplatz aus geht es Richtung Wald, hier gibt es einen gut befestigten Weg, teils geteert der wunderbar für einen Spaziergang geeignet ist. Nach etwa 15min. Fußweg hat man den Küstenbereich des Waldes erreicht und somit auch den „Gespensterwald“. Wunderschön angelegte Wege laden zum Spaziergang ein, ebenso befinden sich immer wieder Holzbänke entlang des Weges, auf denen man die Aussicht und die Ruhe genießen kann. 

Gespensterwald Nienhagen

Gespensterwald Nienhagen
Totholz im Gespensterwald Nienhagen

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Steilküsten

Steilküste Boltenhagen-Redewisch

Vom Ostseebad Boltenhagen liegt ein über 4km langer, feinsandiger Strand der von der Flachküste in Boltenhagen, zu einer 35m hohen Steilküste bis nach Redewisch aufsteigt. Jene Steilküste ist in der Eiszeit entstanden und wird als Glazialschuttküste (bestehend aus Blauton, Geschiebemergel, Lehm, Kreide und Geröllmasse) bezeichnet. 

Dieses wild-romantische Küstengebiet lädt zum Wandern und Spazierengehen ein. Wir haben immer wieder Menschen an den Küsten gesehen die während ihres Spazierganges Ausschau hielten, nach den hier zu findenden, seltenen Fossilien. Besonders im Frühjahr sowie im Herbst sollen diese häufiger zu finden sein, da in dieser Zeit die meisten Abbrüche der Steilküste vorkommen. 

Geparkt haben wir auf dem kostenpflichtigen Parkplatz am Ortseingang Redewisch (Dünenweg) 

(Koordinaten N: 53.9973294 – E: 11.1948286). Von hier aus geht es einmal über den Dünenweg und schon ist man am Strand. 

Steilküste Boltenhagen-Redewisch

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Steilküste Steinbeck

Die naturbelassene Steilküste Steinbeck erstreckt sich kilometerweit in Richtung Priwall. Der Strand besteht aus Stein- und Naturstrand und ist nicht barrierefrei.

Wir haben auf dem kostenpflichtigen Parkplatz Steinbeck in Klütz (Koordinaten N: 54.0091029 – E: 11.1467816) geparkt. Vom Parkplatz aus ist man nach wenigen Gehminuten bereits am Strand oder auf der Steilküste


Als wir dort waren haben wir viele Angler gesehen. Trotz seiner Beschaffenheit ist dieser natürliche Küstenbereich einen Spaziergang wert. Da die Aussicht oberhalb der Steilküste einfach wunderschön war, haben wir uns für dieses Foto für den Beitrag entschieden.

Blick von der Steilküste Steinbeck auf die Ostsee

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Travemünde

Travemünde ist ein Stadtteil der Hansestadt Lübeck, der direkt an der Mündung Trave in die Lübecker Bucht als Teil der Ostsee liegt. Besonders die Altstadt soll sehr schön sein. Des Weiteren liegt hier der bekannte Viermaster Passat. 

Parken konnten wir rechts neben der Priwall-Fähre, Mecklenburger Landstraße 2 (Koordinaten N:53.9551763 – E: 10.8713096)

Auch unser Weg führte uns dort hin, allerdings waren wir auf der Halbinsel Priwall. Priwall wurde, wie auch andere kleine Dörfer im Jahr 1935 eingemeindet. Wir kamen dort kurz vor Sonnenuntergang an. Der Ausblick auf den Hafen und die Altstadt mit dem Farbenspiel des Sonnenunterganges war einfach genial.

Sonnenuntergang in Travemünde Hafen Altstadt
Travemünde Hafen Altstadt bei Sonnenuntergang
Sonnenuntergang in Travemünde Hafen Altstadt

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Liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche

Yvonne und Thorsten 

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