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Tagebau Hambach und Wahnbachtalsperre

Tagebau Hambach Aussicht

Diesmal geht es westlich von Köln, Richtung Bergheim, zu Deutschlands größten Tagebau Hambach sowie zurück im Bergischen Land an die Wahnbachtalsperre.

Tagebau Hambach

Tagebau Hambach Braunkohlewerk

Das Tagebauwerk Hambach liegt zwischen Jülich und Elsdorf, in der sogenannten Niederrheinischen Bucht bei Köln und wurde 1978 in Betrieb genommen. Erst im Januar 1984 wurde dort die erste Braunkohle gefördert.

Mit einer Betriebsfläche von 4380 Hektar (Stand 2017) und einer genehmigten Maximalfläche von 8500 Hektar, ist der Tagebau Hambach der größte in betrieb befindliche Braunkohletagebau in Deutschland. Heute werden auf dieser Fläche 40 Mio. Tonnen Braunkohle jährlich befördert.

Tagebau Hambach

Mit 299 m unter NHN bildet der tiefste Punkt des Tagebaus Hambach die tiefste künstliche Senke Nordrhein-Westfalens (laut Wikipedia)

Auch sehr interessant ist, dass im Tagebau Hambach die größten Bagger der Welt sein sollen, welche einer Länge von 220 Meter, einer Höhe von 96 Meter und ein Gewicht von 13.500 Tonnen haben.

Es befinden sich entlang des Tagebauwerkes mehrere Aussichtsplattformen mit Blick auf den Braunkohletagebau. Ebenso findet man an jedem Aussichtspunkt eine Parkmöglichkeit. 

Die erste Ausblickmöglichkeit bietet sich auf dem Nordrandweg am „Terra Nova Forum“ mit angrenzendem Parkplatz (Koordinaten N: 50.9148483 – E: 6.5909265). Am sogenannten Terra-Nova Aussichtspunkt befinden sich Sitzmöglichkeiten sowie ein Kinderspielplatz.

Tagebau Hambach Aussicht

Der nächste Aussichtspunkt befindet sich 1,8 km weiter auf dem Nordrandweg bei den Koordinaten N: 50.9216766 – E: 6.5714671 mit einer Parkmöglichkeit bei Koordinaten N: 50.9220181 – E: 6.5718288. Um auf die Aussichtsplattform zu gelangen, muß man die Straße überqueren und einige Steintreppen überwinden. Oben angekommen hat man einen weiteren faszinierenden Blick auf das Tagebauwerk.

Tagebau Hambach Aussicht

Weitere 1,1 km in nordwestlicher Richtung befindet sich ein weiterer Aussichtspunkt (Koordinaten N: 50.9270188 – E: 6.5587678) mit einem Parkplatz bei Koordinaten N: 50.9273804 – E: 6.5588798. Ebenso muß hier die Straße überquert und einige Stufen erklommen werden. Dennoch lohnt sich auch dieser Ausblick.

Tagebau Hambach Aussicht

Der letzte mit dem Auto zu erreichende Platz mit Sicht auf das Tagebauwerk, befindet sich weitere 950m nord-westlich. Hier gibt es die Parkmöglichkeit bei der „Grillhütte am Tagebau“ (Koordinaten: N: 50.9330170 – E: 6.5479240). Von dort get es zu Fuß 110m durch einen kleinen Wald mit asphaltiertem Weg. Nach dem überqueren der Straße führt ein Schotterweg mit leichter Steigung an den geteerten Aussichtspunkt. Und auch hier hat man eine gute Sicht auf das Tagebauwerk bis hin zur Sophienhöhe. 

Tagebau Hambach Aussicht

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Sophienhöhe Jülich

Die Sophienhöhe, auch Monte Sophia genannt, ist eine durch den Abbau von Braunkohle des Tagebaus Hambach entstandene Abraumhalde. Ebenso gilt sie als größter künstlich angelegter Berg, der die ebene Bördenlandschaft um 200 Meter überragt. 

Über kilometerlange Förderbandanlagen wurde die auf den Braunkohleflözen liegenden Schichten über den damaligen Hambacher Forst und Wiesen befördert und dort durch einen Absetzer als Hochkippe abgelagert. 

Entstanden ist die Sophienhöhe von 1978 bis 1991 aus ca. 1,1 Mrd. Kubikmeter Abraum. Außerdem wurden bis heute 1500 Hektar Forst und 15 Hektar landwirtschaftliche Nutzungsfläche bereits rekultiviert.

Die Sophienhöhe bietet verschiedene Möglichkeiten zum Wandern und Radfahren. Hierfür finden sich, Rund um die „Monte Sophia“, Parkmöglichkeiten am „Parkplatz an den historischen Meilensteinen“ Koordinaten N: 50.9269374 – E: 6.4208091 sowie ein Parkplatz bei den Koordinaten N: 50.9473887 – E: 6.4362965 und der „Parkplatz Höller Mühle“ Koordinaten N: 50.9456791 – E: 6.4747114.

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Wahnbachtalsperre

Wahnbachtalsperre

Die Wahnbachtalsperre wurde 1954 bis 1958 erbaut und liegt in Siegburg – Seligenthal im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis. 

Der Staudamm der Talsperre hat eine Höhe von 52,5m. 

Wahnbachtalsperre

Der dazugehörige Stausee hat eine Länge von 5,8km, eine Wasseroberfläche von 2qm und der Gesamtstauraum fast ein Volumen von über 43 Mio. Kubikmeter. Wobei der durchschnittliche Talsperreninhalt im Jahr 34 Mio. Kubikmeter beträgt. 

Im See befindet sich eine Plattform mit einer Belüftungsanlage. Mittels eines Periskops kann Luft in verschiedene Wassertiefen gepumpt und somit der Sauerstoffgehalt des Wassers beeinflußt werden. 

Wahnbachtalsperre

Da die Wahnbachtalsperre ausschließlich der Trinkwasserversorgung dient, ist das Schwimmen im Stausee und das Kampieren in der Schutzzone verboten. 

Geparkt hatten wir auf dem kostenfreien Parkplatz bei den Koordinaten N: 50.8055010 – E: 7.2812885, von dort aus sind es 170m zu Fuß bis zur Talsperre.

Wahnbachtalsperre

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Wir freuen uns auf eine spannende neue Woche und wünschen Dir einen guten Wochenstart.

Liebe Grüße 

Yvonne und Thorsten

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