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Basaltkrater und Burgruine im Oberbergischen Land

Basaltkrater Blauer Stein

Diesmal handelt unser Beitrag von einem Basaltkrater und einer Burgruine im Oberbergischen Land. Hier waren wir bereits im November gelandet. Konnten uns zu der Zeit aber nur wenig ansehen, da ich, wie ihr wisst, leider wegen einer Notoperation ins Krankenhaus musste. 

Wir wollten aber unbedingt das Oberbergische erneut besuchen um hier noch weitere schöne Orte zu entdecken. Und so sind wir hierher wieder zurückgekehrt. 

Die Bilder in diesem Beitrag haben wir also bereits im November gemacht. 

Basaltkrater „Blauer Stein“

Der Basaltkrater Blauer Stein ist mit einer ovalen Fläche von nur ca. 100m Länge ein relativ kleines Basaltlager in Kuchhausen bei Windeck.

Basaltkrater Blauer Stein

Vor 5 – 25 Mio. Jahren trat im Westerwald die Lava großflächig aus und bildete mehr oder weniger geschlossene Basaltdecken auf der alten Landoberfläche. 

Basaltkrater Blauer Stein

Bei Kuchhausen jedoch durchbrach das Magma das Grundgebirge in einem Schlot. Die Lava ergoss sich kleinräumiger oder blieb in dem trichterförmigen Schlot stecken, wo sie zu den kantigen Säulen des Basalt erstarrte. Dieser Basalt wurde bis in die 1920er Jahre abgebaut. Nach Aufgabe des Steinbruchbetriebes wurde der Basaltkrater Blauer Stein ein attraktives Ausflugsziel und 1986 erfolgte die Ausweisung als „Geschützter Landschaftsbestandteil“. 

Basaltkrater Blauer Stein

Wir hatten an dem kostenfreien Parkplatz an der Basaltstraße (Koordinaten N: 50.750244 – E: 7.558757) geparkt. Von hier aus ging es in westlicher Richtung zum Basaltkrater.

Basaltkrater Blauer Stein

Auf dem 600m langen Rundweg durch den Wald erlebt man ein Stück Erdgeschichte. Wie das vulkanische Gestein aus dem Erdreich ragt ist besonders eindrucksvoll.

Basaltkrater Blauer Stein

Burgruine Eibach

Die Burg Eibach wurde im 14. Jahrhundert als Wasserburg mit einer Fläche von 15m x 8m errichtet. Im 15. und 16. Jahrhundert befand sich das Gut im Besitz der Ritterfamilie von Neuhoff. Im Dezember 1782 brannte die Burg aus, der Rundturm im Südosten und teilweise der Südflügel der Vorburg aus dem 17. Jahrhundert sind erhalten geblieben. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts erfolgte eine Restaurierung.

Burgruine Erbach

Geparkt hatten wir am Wald (Koordinaten N: 51.0528430 – E: 7.4504220) in der Nähe der Burgruine. 

Heute liegt die Burgruine auf einem Privatgrundstück und ist leider nicht zugänglich. Dennoch ist sie und auch der Weg durch den Wald einen Ausflug wert. Die wunderschöne Wasserburgruine lässt sich sehr gut von der Straße aus besichtigen und bietet einen fantastischen Fotospot.

Burgruine Erbach

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Damit sind wir auch schon am Ende unseres Beitrages angelangt. Wenn Dir unser Beitrag gefallen hat, freuen wir uns über ein Klick bei „Gefällt mir“ oder auch über ein Kommentar von Dir. 

Wir freuen uns auf eine spannende neue Woche und wünschen Dir einen guten Wochenstart.

Liebe Grüße 

Yvonne und Thorsten

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